Pfarrgemeinderat

Die Wort-Gottes-Feier:

Alternative Liturgie der Zukunft?

 

Die Pfarrgemeinden stehen in den kommenden Jahren ganz im Zeichen des Umbruchs. Jene Liturgieformen, denen Priester vorstehen, werden aufgrund von Priestermangel nicht mehr in der gewohnten Regelmäßigkeit gefeiert werden können.

Durch die Bildung von Seelsorgeeinheiten-und diese werden den Regelfall darstellen- reagiert die Diözese auf die Zeichen der Zeit. Sie sind ein Versuch, die Seelsorge mit weniger Priestern zu strukturieren. Seelsorge soll in gemeinsamer Verantwortung zwischen Priestern und Laien getragen werden.

 

Aus diesem Grund hat es sich der Pfarrgemeinderat zum Ziel gesetzt, die Pfarrgemeinde mit Wort-Gottes-Feiern vertraut zu machen. Diese sind als eine Form von Seelsorge anzusehen, keinesfalls aber als ein Ersatz, bzw. eine Konkurrenz zu den Messfeiern.

 

Wort-Gottes-Feiern legen, wie schon der Name sagt, den Schwerpunkt auf das Wort. Sie setzen sich aus drei Elementen zusammen: Lesung/Evangelium, Gesang, Gebet. Sie bieten viel Raum für Texte und Gedanken, sowie Anregungen, die in den Alltag mitgenommen werden sollen. So tragen sie zur spirituellen Bereicherung der Menschen bei und können ihnen auch helfen, Liebe und Verständnis für den Nächsten in das Zentrum des Lebens zu rücken.

 

Am Freitag, den 04., sowie am Sonntag, den 20. August konnten wir Frau Anna Gamper aus Latzfons für die Gestaltung einer Wort-Gottes-Feier gewinnen. In gekonnter Weise brachte sie der Pfarrgemeinde gemeinsam mit Franz Pfattner das Wort Gottes dieser beiden Tage näher und verstand es, einen greifbaren Bezug zum Alltag der Menschen herzustellen. Passende Lieder  haben der Wort-Gottes-Feier eine besonders feierliche Note verliehen.

 

Glücklicherweise haben auch in unserer Gemeinde zwei Personen die Ausbildung zum/r Wort-Gottes-Feier-Leiter/in absolviert. Marlies Tschisner und Valentin Niederwolfsgruber haben diese Mühe auf sich genommen.

Der Pfarrgemeinderat hofft, dass die Bevölkerung bereit ist, sich auch in Zukunft auf die noch ungewohnten Formen der Liturgie einzulassen und sie bereitwillig mitfeiert.

Maria Federspieler

Margareth Pfattner

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