Pfarrgemeinderat

Zu Beginn seines Referates verwies er auf den vielschichtigen Erneuerungsprozess, der derzeit in der Kirche herrscht. Es gilt,

die Zukunft des Glaubens zu sehen und zu nutzen, nicht nur als Reaktion auf den Priestermangel. Vor allem für die nächste Generation müsse ein „Grundwasserspiegel des Glaubens“ aufgebaut, bzw. erhalten werden. Es sei zu beobachten, dass in den Gemeinden viel Engagement in Sachen Kirche und Glauben besteht.

Hw. Josef Knapp schilderte die Entstehung und Arbeitsweise der Seelsorgeeinheit Wipptal. Aus den zusammengeschlossenen Pfarreien wurden Projektgruppen für verschiedene Bereiche gebildet, wie z.B. Liturgie, Verkündigung, Kinder und Jugend, Caritas, usw. Diese erarbeiteten konkrete Inhalte und Ziele, die in einem überschaubaren Zeitraum umgesetzt werden sollten. Ebenso wurden Regeln für die Zusammenarbeit unter den Pfarreien erstellt, wobei die „Beweglichkeit“ der Priester, Altpriester und Wortgottesdienstleiter ein zentraler Aspekt war. Auch auf die Begleitung und Fortbildung der Mitarbeiter wurde großer Wert gelegt. Hauptziel ist die geteilte Verantwortung zwischen Pfarrseelsorge (Priester) und Pfarrverantwortlichen (Laien)

 

PGR-Präsident

Toni Profanter

 

Arnold beim Tätigkeitsbericht,

der Rück- und Vorschau

 

Unsere Pfarrei wird voraussichtlich im nächsten Jahr gemeinsam mit anderen 12 Pfarreien zur Seelsorgeeinheit Klausen zusammengeschlossen. Man möge die Seelsorgeeinheit als Hoffnungsträger sehen, nicht als Notlösung, betonte Josef Knapp.

Im Anschluss an diese Ausführungen gaben der Präsident und sein Stellvertreter Arnold Delueg Einblick in die Tätigkeiten des Pfarrgemeinderates und des Vermögensverwaltungsrates im letzten Jahr, sowie einen Ausblick auf die geplanten Aktionen für das kommende Jahr. (siehe „Infos aus dem Pfarrgemeinderat!“)

Toni Profanter dankte allen, sowohl Vereinen und Verbänden, als auch jedem Einzelnen, der sich in irgendeiner Weise für die Belange der Kirche einsetzt. Ihre Arbeit ist äußerst wertvoll und vom kirchlichen Geschehen nicht mehr wegzudenken, da sehr viele Tätigkeiten anfallen, die von der Bevölkerung oft nicht wahrgenommen werden.

Besonders verwies er auch auf den Wunschkasten, der rechts neben dem Haupteingang der Kirche steht. Er ist als Mittel für Anregungen und Kritik gedacht und sollte mehr genutzt werden. Die darin abgelegten Mitteilungen werden auf jeden Fall ernst genommen und im Pfarrgemeinderat diskutiert.

In der abschließenden Diskussion wurden einige Änderungen bei Beerdigungen angedacht. Im Pfarrgemeinderat wird darüber weiter beraten.

Die Pfarrversammlung wurde bei einem gemütlichen Ratscher am Buffet abgeschlossen.

 

 

 

Für den Pfarrgemeinderat

Maria Federspieler

Margareth Pfattner

 

Fotos: Paul Runggatscher

Pfarrversammlung 2018

Unsere Pfarrei:

Teil der Seelsorgeeinheit –

Neue Wege, neue Chancen?

 

Am 08.Dezember, dem Festtag Mariä Empfängnis fand auch heuer wieder die schon zur Tradition gewordene Pfarrversammlung statt.

Dazu konnte heuer Hw. Josef Knapp gewonnen werden. Er ist der langjährige Dekan von Sterzing und Leiter der Seelsorgeeinheit Wipptal, und ist derzeit auch als Referent der diözesanen Berufungspastoral tätig.

 Der Präsident des Pfarrgemeinderates, Toni Profanter konnte am Beginn der Pfarrversammlung einen fast zur Gänze gefüllten Saal von Anwesenden begrüßen. Ein besonderer Gruß galt unter anderem den neuen Mitbürgern unserer Dorfgemeinschaft. Auch bei dieser Veranstaltung haben die Frauen Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern angeboten. Anschließend übergab er dem Referenten das Wort. Dieser sprach zum Thema „Unsere Pfarrei: Teil der Seelsorgeeinheit – Neue Wege, neue Chancen?“

 

Der Referent Hochw. Josef Knapp

Ein großes Ziel in diesem Zusammenhang wäre die Ausbildung von Laien zum Diakon. Um den neuen Formen von Kirche gerecht zu werden, könnten ein Gebetsnetz für geistliche Berufe, sowie der Einsatz eines Pastoralassistenten eine Hilfe darstellen.

Um der Bevölkerung diese „neue Form von Seelsorge“ näher zu bringen, ist eine weitreichende Öffentlichkeitsarbeit notwendig. Durch Broschüren, einheitliche Pfarrbriefe und Informationen über die Homepage muss dies geschehen.

Abschluss beim kleinen Buffet

Begegnung mit neuen Mitbürgern in Villnöß

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