Wie in jedem Jahr, begehen wir (die Christen) am 29. Juni das Hochfest der beiden Apostel Petrus (Peter) und Paulus (Paul). Anlass, sich mit dem Werdegang und dem Wirken der beiden großen Heiligen zu beschäftigen: Petrus wurde geboren um Christi Geburt in Betsaida (Galiläa), gestorben ist er 64 oder 76 in Rom. Die Geburt von Paulus erfolgte um 5 nach Christi Geburt in Tarsos (Türkei), gestorben ist er 67 in Rom. „Du bist Petrus, der Fels, auf den ich meine Kirche bauen werde.“ Mit diesen Worten machte Jesus den einfachen Fischer aus Kafarnaum am See Genesareth zu seinem wichtigsten Gefolgsmann. Er war der Sprecher und Anführer der Apostel, und gehörte gemeinsam mit Jakobus und Johannes zu den engsten Vertrauten Jesu.

Die Heiligen Apostel Petrus und Paulus - Patroziniumsfest

 

Schon ganz früh werden Petrus und Paulus gemeinsam dargestellt. Etwa in frühchristlichen Sarkophagen mit der Szene der „traditio legis“, der Übergabe des „neuen Gesetzes“: Die beiden Apostel stehen rechts und links des thronenden Christus. Nach einer alten, aber unsicheren Überlieferung haben sie während der Christenverfolgung unter Kaiser Nero am selben Tag das Martyrium erlitten, vermutlich zwischen den Jahren 64 und 67. Ist das der ganze Grund für ihr Zusammengehen?

Die Liturgie sieht tiefer. Sie nimmt nicht unsichere geschichtlichen Daten in Anspruch, sondern die Heilsgeschichte: „Petrus hat als erster den Glauben an Christus bekannt und aus Israels heiligem Rest die erste Kirche gesammelt. Paulus empfing die Gnade tiefer Einsicht und die Berufung zum Lehrer der Heiden. Darum ehren wir beide in gemeinsamer Feier“

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