Vor 130 Jahren kündigte Papst Leo XIII. an, die Welt dem Herzen Jesu zu weihen. Heutzutage ist die Herz-Jesu-Verehrung nicht mehr so ausgeprägt wie in früheren Jahrhunderten. Grund genug, über die Bedeutung dieser Frömmigkeitsform nachzudenken – und einen neuen Zugang zu ihr zu eröffnen.

Trotz der rückläufigen Frömmigkeitsübungen weihte noch Papst Benedikt XVI. im August 2011 die Jugendlichen, die zur Vigil auf dem Weltjugendtag in Madrid versammelt waren, dem Herzen Jesu. Und Papst Franziskus schrieb in seiner Homilie zum Herz-Jesu-Fest 2014: "Der Sinn des Hochfestes vom Heiligsten Herzen Jesu, das wir heute feiern, besteht darin, die demütige Treue und die Güte der Liebe Christi, Offenbarung der Barmherzigkeit des Vaters, immer mehr zu entdecken und uns in sie hinein nehmen zu lassen."

Heiligstes Herz Jesu

Das Herz-Jesu-Fest wird in der katholischen Kirche gefeiert am Freitag in der Woche nach Fronleichnam. Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte. Nach den Visionen der Nonne Margareta Maria Alacoque wurde es auf den jetzigen Termin festgelegt. 1856 wurde zum Fest in der gesamten römisch-katholischen Kirche. Papst Leo XIII. weihte zur Jahrhundertwende 1899 die ganze Welt dem Herzen Jesu. 1970 wurde das Fest als im römischen Messbuch eingetragen.

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