Gottesdienste in der Karwoche in der Pfarrkirche

 

 

Gründonnerstag, 2. April       20 Uhr 

 

Abendmahlsmesse mit Bußfeier

 

Karfreitag,             3. April       15 Uhr

Gedenken des Todes unseres Herrn

Wortgottesdienst mit Leidensgeschichte,

Große Fürbitten, Kreuzenthüllung u. Kreuzverehrung,

Kommunionfeier

 

Karsamstag,           4. April      20 Uhr

OSTERNACHTLITURGIE:

Lichtfeier, Osterlob, Wortgottesfeier, Taufwasserweihe, Taufversprechen Eucharistiefeier

                                               Gedanken zur Karwoche                                        

 

Die Karwoche ist die Woche unmittelbar vor Ostern und soll an das Leiden und Sterben Jesus Christus erinnern. Sie beginnt traditionell mit dem Palmsonntag und endet mit Karsamstag.

Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der letzte  Sonntag vor Ostern, an welchem des festlichen Einzugs Jesus Christus in Jerusalem gedacht wird. Das Volk huldigte ihm mit dem Ruf »Hosanna dem Sohne Davids!« als Messias und streute Palmzweige, dem Symbol für Heiligkeit, Unabhängigkeit und Sieg, auf den Weg.

Am Palmsonntag werden deshalb feierliche Prozessionen veranstaltet und Palmenzweige, in unseren Breiten in der Regel Buchsbaum, gesegnet. In einer feierlichen Prozession wird das Kreuz Jesus Christus in die Kirche hineingetragen. Im Anschluss an den Gottesdienst nehmen die Gläubigen die Zweige mit nach Hause und stecken sie hinter die im Haus befindlichen Kreuze.

Mit dem Gründonnerstag beginnt das Triduum Sacrum, das dreitägige Gedenken an das Leiden, Sterben, die Todesruhe und die Auferstehung Jesus Christus.

Der Gründonnerstag erinnert an den Tag des letzten Abendmahles Jesus Christus mit  seinen engsten Vertrauten, den zwölf Jüngern, am Vorabend seiner Kreuzigung. In der Abendmesse des Gründonnerstages werden Mitgliedern der Gemeinde vom Priester traditionell die Füße gewaschen. Diese Fußwaschung ist ein Ausdruck der Liebe wie sie Jesus Christus vorgelebt hat.

Mit dem Abschied von Jesus Christus verstummen die Glocken und die Orgeln an diesem Abend bis zur Osternacht.

 

Nach christlichem Glauben gehören der Karfreitag und der Karsamstag schon zum Osterfest. Jedoch beginnt Ostern offiziell erst mit dem Gottesdienst am Abend des Karsamstags.

Der Begriff Karfreitag stammt von althochdeutsch »kara« und bedeutet »Wehklage«, denn an diesem Tag gedenken die Christen der Kreuzigung und des Todes Jesus Christus. Der Leidensweg Jesus Christus am Karfreitag umfasst 14 Stationen von der Verurteilung zum Tode, dem Tragen des Kreuzes zum Hügel Golgota vor Jerusalem bis zur seiner Kreuzigung und der Niederlegung des Leichnams Jesus Christus in die Grabstätte.

Für viele Christen ist der Karfreitag der höchste und gleichzeitig der traurigste Feiertag im kirchlichen Kalender. Die Gemeinde versammelt sich zum Gottesdienst mit der Verlesung der Passionsgeschichte aus dem Johannesevangelium, zur Kreuzverehrung und zur Kommunionfeier.

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