Friedhofsverwaltung St. Peter

Die Friedhofsverwaltung von 2010 bis 2016

 

von links: Paul Runggatscher, Franz Obexer, Präsident Alois Profanter, Heinrich Profanter, Marianne  

                 Profanter-Obexer, Maria Munter, Pfarrer Paul Faller     

Friedhofsverwaltung von St. Peter in Villnöss

Tätigkeitsbericht für die Jahre 2011-2016

 

 

 

2011-Nachdem die Friedhofsverwaltung neu bestellt war begannen wir mit der Erhebung der Gräber um einen Überblick zu bekommen wie groß der zukünftige Gräberbedarf ist. Wir holten in der Gemeinde die Daten aller Einwohner und verglichen sie mit den Grabstellen. Es wurde festgestellt dass in etwa 150 Grabstellen in nächster Zukunft notwendig sind. In St. Magdalena ergab die Zählung 40-50 Gräber. Dies wurde der Gemeinde und den Pfarrgemeinderat mitgeteilt.

 

Im Jahr 2013 fand der Umbau des Tankraums statt. Er wurde von der Gemeinde finanziert. Die notwendigen Geräte und Werkzeuge wurden angeschafft.

2014 musste ein neuer Rasenmäher wegen Motorschaden des alten angekauft werden.

Der Leichenwagen

Manche Begräbniswege in St. Magdalena sind länger und steiler als in St. Peter. Daher wurde der Leichenwagen um zwei zusätzliche Griffe erweitert und ein neuer Umhang angeschafft. Zwischen den Friedhofsverwaltung von St. Peter und St. Magdalena wurde eine Vereinbarung zur Nutzung des Leichenwagens abgeschlossen.

Für die Begräbnisse wurden 5 Ständer für Kränze bereitgestellt und für die Grablegung 10 hölzerne Zargen. Einige erhaltenswerte Kreuze wurden restauriert und sind zur Wiederverwendung abgegeben und zum Teil aufgestellt worden. Das Gitter am Abstellplatz neben dem Turm wurde repariert und mit neuen Scharnieren versehen.

2016 wurde am Streifen für die Urnenerdbestattung neben dem Luthmann Denkmal eine Tropfberegnung installiert. An der Mauer wurde eine Kupfertafel für die Namen der dort Begrabenen angebracht. Dies sieht die neue Friedhofsordnung vor.

An der Mauer neben der langen Stiege wurde, wie es die neue Friedhofsordnung verlangt, eine

Anschlagtafel für Informationen die den Friedhof betreffen angebracht.

Der Sockel der Armenseelen-Kapelle wurde neu verputzt und die Schrift erneuert.

Das Kreuz im Oberen Friedhof bekam ein neues Schindeldach und der Korpus wurde neu gefasst. Die Priestergräber wurden angehoben mit einer neuen Weihwasserschüssel versehen. Die Pflege der Blumenschmuck sowie das Grablicht werden von der Friedhofsgestaltung organisiert.

Für die Namen der verstorbenen Ordensfrauen von Villnöß wurde eine zweite Kupfertafel angekauft.

Am Friedhof mussten jedes Jahr an vielen Gräbern und an den Plattenwegen Begradigungen und

Auffüllungen durchgeführt werden.

In den Jahren 1982- 1991- 2009 wurde die Friedhofsordnung überarbeitet und den geltenden Vorschriften angepasst. Mit Dekret des Landeshauptmannes vom 17.12.2012 wurden neue Durchführungsbestimmungen zur Friedhofsordnung und Feuerbestattung erlassen. Diese mussten nun in ganz Südtirol verwirklicht werden.

In der Gemeinde Villnöß gibt es eine Gemeindeverwaltung, 2 Pfarrgemeinderäte und 3

Friedhofsverwaltungen.

Um die allgemeinen Bedingungen und die örtlichen Verschiedenheiten in einer Friedhofsordnung unterzubringen, brauchte es zwischen diesen Gremien viele Aussprachen, Treffen, Telefonate, E- Mails, Sitzungen, mehrmalige Überarbeitungen und Verbesserungen der Vorlagen.

Eine Vertretung der Friedhofsverwaltung von St. Peter und St. Magdalena und des P.G.R. von St. Peter fuhren am 19.10.2013 nach Bozen und ließen sich bei einer Führung im Stadtfriedhof Anlagen und Durchführung der Feuerbestattung zeigen. Im November wurde der Bericht mit Vorschlägen an die Gemeindeverwaltung übergeben

Am 11.06.2014 genehmigte der Pfarrgemeinderat von Villnöß einstimmig die wieder ausgebesserte Friedhofsordnung und reichte sie bei der Gemeindeverwaltung zur endgültigen Genehmigung ein. Aber im November 2015 musste noch eine zusätzliche Überarbeitung vorgenommen werden, als die Gemeinde die bisher geleistete Arbeit einfach durch die allgemein geltende Vorlage des Südtiroler Gemeindenverbandes ersetzen wollte. Nun mussten die aus

der italienischen Fassung  übersetzten Artikel in mühevoller Arbeit wieder den örtlichen Bedürfnissen angepasst und ins Reine geschrieben werden. Schlussendlich wurde diese Fassung von allen Gremien für gut befunden und am 28.12.2015 vom Gemeinderat genehmigt. So hat es fast drei Jahre gedauert, bis die ganze Neuordnung unter Dach und Fach war.

Natürlich musste das Informationsblatt und der Auszug aus der Friedhofsordnung für Angehörige von eben Verstorbenen, das 2011 verfasst wurde, wieder neu angepasst werden.

2014 schrieb die Gemeinde einen Architekturwettbewerb zur Gestaltung der Umgebung der Pfarrkirche von St. Peter aus. Am 8.12.2014 wurde das Siegerprojekt vorgestellt, das schön, sanft zum Dorfkern, aber wenig praxisbezogen war. In mehreren daraufhin einberufenen Sitzungen wurde bemängelt:

  • Viel zu wenig Grabstätten

  • Totenkapelle an den Platz wo Verkehr und Platzmangel herrscht.

  • Kein behindertengerechter Zugang zum Oberen Friedhof, ungeeigneter Platz für Aschenkammer, Erdlager und W.C.s. Zu entlegener Platz für die Statuen.

 

Bei einer Aussprache am 13.01.2015 wurden Lösungsvorschläge angedacht und ein Protokoll verfasst.

In diesen 6 Jahren ist viel für den Friedhof gearbeitet worden.

Trotzdem sind die Friedhofsgebühren gleich geblieben und zwar seit Jänner 2001, also für 16 Jahre. Dazu kommt noch das für die Erstbesetzung die Besetzungsgebühr laut neuer Friedhofsordnung entfällt.

Die Kassaführung wird seit 42 Jahren von Frau Marianne Obexer genauestens vorgenommen. Am 31.12.2010 betrug der Aktivsaldo                 5.330€

31.12.2015                                              4.006€

31.12.2016                                              2.608€

 

Am 21.01.2011: Aus der Friedhofsverwaltung ausgeschieden ist Herr Franz Pramsohler, der bis zu seinem Tode Ehrenmitglied bleibt und Erich Tschisner, der nun die Friedhofspflege zur großen Zufriedenheit der Bevölkerung übernahm.

Maria Kerschbaumer Munter führte weiterhin mit großer Sorgfalt und Genauigkeit die Protokolle und war immer mit großem Fachwissen für die richtige Ausdrucksform bei der Überarbeitung der Friedhofsordnung dabei.

Paul Runggatscher als Vertreter des P.G.R.es und Franz Obexer als Vertreter der Gemeinde kommen neu dazu.

Heinrich Profanter wird zum Stellvertreter gewählt, und Alois Profanter zum Präsidenten gewählt. Der Herr Pfarrer Paul Faller ist ständiges Mitglied der Friedhofsverwaltung.

Karl Michaeler scheidet als Bestattungsunternehmer aus. Er versah diesen Dienst viele Jahre. Als Totengräber half einige Jahre Siegfried Lageder. Nach langen suchen übernahm das Baggerunternehmen Josef Pichler aus Teis die Graböffnungen. Josef Obexer Unteregart hilf bei besonders schwierigen Fällen.

Offizielle Sitzungen der Friedhofsverwaltung ohne die vielen Detailbesprechungen mit verschiedenen Friedhofsmitgliedern.

 

 

21.01.2011      Jahresvollversammlung mit Neuwahl

10.05.2011      Treffen auf dem Friedhof mir PGR-Präsident Toni Profanter

22.06.2011      Vorhaben zur bessern Gestaltung auf den Friedhof

23.01.2012     Jahresvollversammlung

13.06.2012     Problembesprechungen am Friedhof

24.01.2013     Jahresvollversammlung

19.06.2013     Friedhofsbegehung

22.01.2014     Jahresvollversammlung

05.02.2014     Koordinierungssitzung

27.06.2014     Treffen auf den Friedhof

21.01.2015     Jahresvollversammlung

18.06.2015     Friedhofsbegehung

17.11.2015      Besprechung neuer Friedhof

21.01.2016     Jahresvollversammlung

01.04.2016     Umsetzung der neuen Friedhofsordnung

24.01.2017     Jahresvollversammlung mit Rückschau und Danksagung an die Friedhofsmitglieder

 

 

Für die Friedhofsverwaltung

Luis Profanter

Maria Munter

Die erneuerte Allerseelengrotte
Das aufgefrischte Kreuz
Tafel für Urnengräber
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