Gedanken zur 50tägigen Osterzeit
„Ich gehe meinen Weg vor Gott im Lande der Lebenden.“
Dieser knappe Satz ist ein Liedruf, der zum
Psalmvortrag in der Liturgie gesungen wird (zu finden im Gotteslob, Nr. 528,3).
Eine eingängige Melodie und dazu ein, wie ich finde, wunderschöner
Text:
…unterwegs sein,
vor Gott seinen je eigenen Weg gehen,
dabei
das Land der Lebenden durchqueren…
Da kann man ins Nachdenken
geraten.
- Auf welchen Pfaden sind Sie denn aktuell während der fünfzigtägigen
Osterzeit unterwegs?
- Machen sie wirklich lebendige Erfahrungen?
- Lassen sie sich mitziehen von Aufbrüchen in ihrer Umgebung?
- Genießen sie das Werden und Sein des Lebens?
- Oder haben sie sich – womöglich sogar unbemerkt – in finstere Schluchten
verirrt?
Ostern ruft ins Leben; ruft jede und jeden an Orte des Lebens.
Ich
wünsche Ihnen, dass Sie solche Orte haben oder finden.
Ich wünsche Ihnen,
dass Sie mit anderen zusammen im Leben das wirklich Lebendige entdecken.
Und
ich wünsche Ihnen Kraft, um sich den Anhängern der Finsternis, die am Wegesrand
herumlungern können, zu widersetzen.
Seien Sie gut unterwegs im Lande der
Lebenden!
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